Was wäre, wenn du auch in der Mitte deines Lebens Hitzewallungen, Nachtschweiß und emotionales Chaos ganz einfach hinter dir lassen könntest? Wenn es einen Weg gäbe, deinen Körper dabei zu unterstützen, um auf sanfte Weise wieder ins Gleichgewicht zu finden?
Die Naturheilkunde kennt viele Pflanzen, die eine entspannte Zeit während der Wechseljahre ermöglichen können.

Die Vorteile der Naturheilkunde: Pflanzenkraft neu entdeckt
Die wohltuende Wirkung bestimmter Pflanzen und Kräuter gilt seit tausenden von Jahren als probates Mittel zur Unterstützung bei Frauenleiden. Bereits in den ältesten medizinischen Texten aus der Antike und dem Mittelalter wird über ihre Kraft berichtet.
Ein Beispiel dafür bildet das aus dem Orient tradierte Tacuinum Sanitatis, dessen Wissen sich unter anderem in Hildegard von Bingens Texten widerspiegelt und in welchem die schweißmindernde Wirkung von Salbei beschrieben wird.
Dieses Wissen wurde über die Jahrhunderte hinweg immer weiter überliefert und durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzt.
Gleichzeitig hat sich jedoch auch die moderne Medizin und Chirurgie etabliert und dieses alte Wissen zunehmend aus unseren Köpfen verdrängt. Dabei stehen die rein pflanzlichen Wirkstoffe den synthetischen Wirkstoffen oft in nichts nach. Da es jedoch ebenso wie bei synthetischen Arzneimitteln bei falscher Dosierung zu ungewollten Nebenwirkungen kommen kann, solltest du vor der Einnahme unbedingt mit einem Arzt oder Apotheker Rücksprache halten.
7 bewährte Pflanzen aus der Naturheilkunde
Hier findest du sieben pflanzliche Mittel der Naturheilkunde, die wir dir gerne genauer vorstellen wollen:
Salbei (Salvia officinalis)
Salbei ist seit der Antike in der Küche und Naturheilkunde gleichermaßen geschätzt. Er enthält nicht nur phytohormonähnliche Substanzen, sondern auch ein ätherisches Öl, welches bei übermäßiger Schweißbildung unterstützend wirken kann. Das macht ihn besonders wohltuend bei Hitzewallungen und nächtlichem Schwitzen.
Um Salbei zu nutzen, trinkst du am besten jeden Abend vor dem Schlafengehen eine Tasse frisch aufgebrühten Salbeitee. Mehr als eine Tasse sollte es allerdings nicht sein, da in den ätherischen Ölen des Salbeis auch Thujon enthalten, ein Neurotoxin, das sich bei Überdosierung negativ auf dein Nervensystem auswirken kann.
Moderne Präparate wie pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel hingegen minimieren sorgfältig den Thujon-Gehalt, um die Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit zu garantieren.
Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa)
Auch die Wurzel der Traubensilberkerze wurde bereits lange, bevor synthetische Arzneimittel existierten, von amerikanischen Ureinwohnerinnen benutzt, um Beschwerden der Wechseljahre zu lindern.
Die Traubensilberkerze kann hormonmodulierende Effekte entfalten, ohne die Östrogenrezeptoren zu überlasten. Sie soll zu einem erholsamen Schlaf beitragen und psychische Unruhe sowie Hitzewallungen nachhaltig reduzieren können.
Heute wird vor allem standardisierter Extrakt empfohlen, der die Wirkung besser kontrollierbar macht.
Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)
Mönchspfeffer wird seit der Antike traditionell verwendet, um das hormonelle Gleichgewicht im weiblichen Körper zu unterstützen.
Eine regelmäßige Einnahme kann dazu beitragen, deinen Progesteronspiegel zu harmonisieren und zu mehr Gleichgewicht und Ruhe während der Wechseljahre zu finden.
Auch hier empfehlen Ärzte und Apotheker die Einnahme von standardisiertem Extrakt, der sich genau dosieren lässt.
Rotklee (Trifolium pratense)
Der Rotklee wird ebenfalls schon seit Jahrhunderten wegen seiner wohltuenden Effekten geschätzt.
Seine schönen Blüten, die im Frühjahr und Sommer die Wegesränder zieren, sind besonders reich an Isoflavonen, pflanzlichen Wirkstoffen, die östrogenähnlich wirken.
In Studien wurde untersucht, inwieweit Rotklee Hitzewallungen reduzieren und vaginale Trockenheit lindern kann. Eine mögliche unterstützende Wirkung kann ihn ebenfalls zu einem idealen Hilfsmittel während der Wechseljahre machen.
Du kannst frisch aufgebrühten Tee oder einen medizinischen Extrakt verwenden.
Maca (Lepidium meyenii)
Die aus Peru stammende Wurzel Maca unterstützt deinen Energiehaushalt und Stoffwechsel, was sie ideal bei Müdigkeit und Erschöpfung in den Wechseljahren macht.
Maca hat eine lange Tradition als Hilfsmittel bei libidobedingten und hormonellen Problemen. Heute wird das pflanzliche Mittel überwiegend zur Unterstützung einer Stabilisierung des Hormonhaushalts genutzt.
Du kannst Maca zum Beispiel als süßlich schmeckende Wurzelpulver verwenden. Dieses kannst du zum Joghurt oder Smoothie zugeben oder auf bereits vordosierte Kapseln zurückgreifen.
Johanniskraut (Hypericum perforatum)
Johanniskraut wird traditionell zur Unterstützung des seelischen Gleichgewichts verwendet. Extrakte aus den Blüten können bei Stimmungsschwankungen und innerer Unruhe hilfreich sein. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: Johanniskraut kann Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten verursachen, darunter hormonelle Verhütungsmittel, Antidepressiva sowie blutverdünnende oder immununterdrückende Arzneimittel. Deshalb solltest du die Einnahme von Johanniskraut-Präparaten immer ärztlich abklären und auf eine standardisierte Dosierung achten.

Soja (Glycine max)
Die Hülsenfrucht Soja ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Forschung gerückt, wenn es um die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden geht. Das ist auch kein Wunder, denn sie ist besonders reich an Isoflavonen, insbesondere Genistein und Daidzein. Diese können östrogenähnlich wirken und bei Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen sowie Konzentrationsproblemen Unterstützung bieten.
Die geballte Pflanzenkraft – praktisch und smart kombiniert
Was wäre, wenn du die geballte Pflanzenkraft sicher und praktisch kombiniert in einer einzigen, exzellent formulierten Kapsel zu dir nehmen könntest?
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Auch die Anwendung ist simpel, denn nur zwei Kapseln pro Tag können zur Unterstützung des hormonellen Gleichgewichts beitragen.